Sehenswürdigkeiten der Umgebung


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Babylon
Grüner Hügel mit einer Aussichtswarte aus dem Jahre 1831

Budisov
Im Jahre 1446 auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Wasserfeste erbautes Schloß. In der Sala terrena ist eine Freskenverzierung im Rokokostil zu sehen. Gegenwärtig ist in diesem Renaissanceschloß mit seinen vier zweigeschoßigen Flügeln das Depot des Mährischen Museums mit einer Exposition von Vogel und Wildsammlungen zugänglich.
Kirche Mariä Himmelfahrt, ursprünglich gotisch, später im Stil der Renaissance umgestaltet.

Breznik
Kirche Mariä Himmelfahrt, zunächst romanischer Bau, von dem das Hauptschiff und der Turm erhalten blieben. Umbauten im 15. Jahrhundert.

Gloriet
Romantischer, neogotisch gestalteter Jagdpavillon, um das Jahr 1830 erbaut.

Holoubek
Ruine einer in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts erbauten Burg. Ihr Besitzer, Bohus Payer von Srarec, gehörte zu den führenden mährischen Hochadeligen.

Jinosov
Schloß namens Schönwald - Lustschlößchen im Stil des Empires, Zentrum des Musiklebens der Familie Haugwitz, heute Institut für Sozialfürsorge.
Erste pädagogische Wirkungsstätte Otakar Brezinas.

Jasenice
Spätromanische St.-Clemenskirche mit einem Turm etwa aus dem 16. Jahrhundert.

Burg Ketkovice
Auch Levnov genannt. Ruine einer am Fluß Oslava im 13. Jahrhundert gegründeten Burg. Hier kommt thermophile Vegetation vor.

Kozlov
Burgruine am Fluß Jihlava. Sie "bewachte" die umliegenden Güter des Klosters Trebic, dem bereits set dem Jahre 1101 auch das nahe Dorf Kozlany gehörte.

Kralice nad Oslavou
Gedenkstätte der Druskerei von Kralice. Ursprünglich war hier eine gotische Feste, wo die Brüderunität seit dem Jahre 1578 ihre Druckerei unterhielt. Bedeutendster Druck aus dieser Wrkstatt ist die sechsbändige Bibel von Kralice aus den Jahren 1579 bis 1594. Die derzeitige Exposition dieses Museums, das im Jahre 1969 entstand, informiert die Besucher über die Funde aus der archäologischen Ausgrabung am Ort der ehemaligen Feste sowie über die erhaltenen Drucke der Brüderunität und über weiter Gegenstände aus der einstmaligen Druckerei.


Der Fund von mehr als 4000 urprünglichen Buchstaben und typographischen Verzierungen aus Metall stellt hier in Kralice in bezung auf Alter, Zahl und guten Erhaltungszustand ein weltweites Unikat dar.
Ergänzt wird die Exposition durch einen hölzerne Druskerpresse, auf der auf Bestellung Faksimilia einiger Seiten der Bibel von Kralice gedruckt werden.
Gedenkstätte der Bibel von Kralice, in ihrer Art einzigartig id der Welt. Sie gilt diesem Buch und wurde im Jahre 1936 eingerichtet. Kravi Hora
Ruine einer nach dem Jahre 1360 erbauten Burg am Fluß Oslava. Die Burg diente einst als Versteck der Raubritter.

Lamberk
Überreste einer im Jahre 1370 erbauten Burg am Fluß Oslava. Die Burg gehörte Jan Sokol von Lamberk, einem berüchtigten Raubritter, in dessen Horde auch Jan Zizka gekämpft hatte. Die Burg wurde im Jahre 1459 zerstört.

Serpentinsteppe von Mohelno
Naturschutzgebiet in einer Ausdehnung von 60 ha. Der Serpentin ist ein Gestein, dessen chemische und physikalische Eigenschaften das Vorkommen nanistischer, d.h. zwergwunchsähnlicher Pflanzenformen, ermöglichen. Die Serpentinsteppe von Mohelno ist für einige von ihnen die nördlischste Lokalität, wo sie in Europa workommen. In diesem Gebiet wurden rund 60 neue Pflanzen und Tierarten beschrieben.

Pysel
Gotische Landadeligenfeste.

Rabstejn
Bugruine am Fluß Jihlava. Die Burgen Kozlov, Holoubek und Rabstejn wurde in der Vergangenheit von Weisung des Landtages der mägrischen Hochadeligen in Mezirici wurden die Burgen im Jahre 1446 zerstört.

Burg Sedlec
Ruine einer gotischen Burg am Fluß Oslava, von der sich nur unmerkliche Mauerreste erhalten haben.

Tasov
Barockkirche zu Ehren der hl.Petrus und Paulus. Geburtsort und Wirkungsstätte des Dichters Jakub Deml, der hier begraben liegt.

Wasserstaubecken Dalesice
Mehrzweckanlage, die aus zwei Wasserbecken besteht: aus dem Hauptbecken Dalesice und dem Ausgleichsbecken Mohelno. Dieses Wasserwerj versorgt vor allem das Kernkraftwerk Dukovany mit Kühlwasser. Außerdem dient es zur Produktion elektrischer Energie. Das Milieu des Wasserwerkes wird für Erholung, Wassersporte und Angeln benützt. Das Hauptbecken ist 300 m lang und 8 m breit. Die Gesamtkubatur des Stausees beträgt beinahe zwei Millionen m3. Der Staudamm ist fast 100 m hoch. Der Damm des Ausgleichsbeckens ist 185 m lang und fast 8 m breit. Seine Maximalhöhe übersteigt 48 m. Das obere Becken hat ein Volumen von mehr als 127 Millionen m3, das untere von mehr als 17 Millionen m3. Die gesamte überflutete Fläsche des oberen und unteren Beckens beträgt 598 ha.

Vlci kopec (Wolfhügel)
Auch Heinrichslust. Jagdchloß aus dem Jahre 1830.

Wilsonova-felsen
Felswand, auch Kufstejn genannt, dies nach der Burg, die hier einst gestnden war.